Allgemeines

oder: Wie alles begann

 

Wir, also KGK, sind eine fünfköpfige Euskirchener Rock-Band, die einige eigene Stücke zum Teil in Mundart geschrieben hat und mächtig Freude an der Musik hat. Neben einigen eigenen Stücken spielen wir heute natürlich auch bekannte und weniger bekannte Rocksongs, die uns im Laufe der Jahre geprägt haben.

Nach dem Split von „Disaster Area" im Jahr 1990 hatte Uli zwar innerlich mit der Live-Musik für immer abgeschlossen, aber es kommt dann doch meistens anders als man denkt.

Zu dieser Zeit trafen mehr oder weniger zufällig Uwe, Uli und Oli zusammen und stellten fest, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich hervorragend zueinander passten. Mit tatkräftiger Unterstützung von Achim wurde das erste CD-Projekt in Angriff genommen.

 

 

 

 

 

Mit der Single-Auskopplung „Dat jeht net joot" landeten wir zu unserem Erstaunen den ersten Erfolg und wurden beim damalige SWF 3 Rookies- Wettbewerb Wochensieger.

 

Im September 1998, die Produktion zum "Königsmörder"-Album lief gerade auf Hochtouren, kam Uwe auf die irrsinnige Idee, es vielleicht doch noch einmal mit einer Live-Combo zu versuchen.

Er war gerade von Köln wieder zurück nach Euskirchen gezogen und traf Guido Jansen wieder, einen Schulfreund aus alten Tagen. Der hatte schon gemeinsam mit Josh Abel bei „Eve’s Sick Applecakes" gespielt und beide gehörten zu dieser Zeit zu keiner festen Formation.

Oli, der ohnehin immer gern Lärm um die Ohren hat, war schnell für die neue Idee zu begeistern, bei Uli dauerte es lediglich bis zur ersten gemeinsamen Probe. Und so beschlossen Guido und Josh, sich KGK als Groove-Sektion anzuschließen. Auch Achim Könn, Uwe´s Bruder, bis dato Backgroundsänger, Ideengeber und Berater von KGK, stieg nun aktiv als zweiter Frontmann mit ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von September 1998 – Januar 2001 spielte KGK in folgender Besetzung: (v.l.n.r.)

Oliver Klein 

Gitarre

Guido Jansen 

Bass

Josh Abel 

Schlagzeug, Percussions

Uli Gläsener 

Gitarre

Achim Könn 

Gesang

Uwe Könn 

Gesang

 

 

Wir probten im Kellerraum einer Euskirchener Hauptschule und spielten ein paar Gigs in dieser Zeit.

1999 folgte die zweite CD mit dem Titel „Königsmörder". Die Live-Präsentation im "Ratskeller", einer urigen Euskirchener Kneipe, wurde ein voller Erfolg.

 

Wir spielten einige Gigs bei Privatfeten, sozusagen als Warm-Ups für den Ernstfall.

Zweimal spielten wir vor dem KAUFHOF in Euskirchen. Dabei hatten wir zwar Spaß wie Bolle, allerdings froren uns beim zweiten Auftritt bei vorweihnachtlicher Besinnlichkeit fast die Finger ab.

 

Einer der Höhepunkte war sicherlich das Kronenburger Rockfestival im September 1999. Machte schon Spaß, noch mal über eine große Bühne zu toben. Dabei lernten wir die Jungs von JUMBLEBOX  kennen, eine richtige Klassekapelle – ausgesprochen empfehlenswert. 

Obwohl wir eigentlich keine CD mehr produzieren wollten, nahmen wir 2002 die 700-Jahr-Feier unserer Stadt zum Anlass, uns noch einmal den Studiostress anzutun und eine Platte zu produzieren, auf der sämtliche 20 Titel einen direkten Bezug zu Euskirchen haben sollten.

Brisante und sozialkritische Themen fanden hier ebenso Beachtung wie eine kurze Begegnung oder ein flüchtiger Blick.

Unser damaliges Live-Programm setzte sich im wesentlichen aus den Songs der ersten beiden KGK-Alben zusammen. Darüber hinaus schrieben wir gemeinsam einige Stücke mit Josh und Guido.

Schließlich verließen die beiden uns aus privaten und beruflichen Gründen im Januar 2001. Gemeinsam hatten wir eine Superzeit, die allen eine Menge gegeben hat und die uns auch menschlich und musikalisch weitergebracht hat.  Ab und an trifft man sich noch auf ein Bier und philosophiert über die alten Zeiten.

Ohne Bass und Schlagzeug waren nun Live-Auftritte für uns nicht mehr drin; dennoch machten wir zu viert weiter. Wir probten in Uli´s Keller und schrieben weiter an unseren Songs.

Wer weiß, ob KGK noch existieren würde, hätten nicht zunächst Alexander und später Klaus Geschmack an unserer Art der Musik gefunden. Jedenfalls stiegen die beiden in die Band ein. Der Reiz bestand für Al und Klaus vor allem darin, kreativ an eigenen Stücken mitzuwirken. 2008 stieg Klaus aber so nach und nach aus. Zum Glück stieß im Sommer 2009 dann Anno zu uns und übernahm die Drums, so dass die Rhythmus-Sektion wieder komplett war.

Leider stieg Uwe, Frontmann der ersten Stunde, im Sommer 2011 ebenfalls aus der Formation aus, so dass Uli dessen Part mit übernommen hat.

 

Wir alle haben bereits in früheren Jahren aktiv in diversen Combos gespielt. Uli und Oli spielten in den Achtzigern bei „Disaster Area", Uwe bei den „Himbeerpocken" in Linz und Achim hat kurze Zeit in einer Blues-Band gespielt, die aber nie aufgetreten ist. Al spielte bei "Cup of Coffee" und machte zusätzlich noch den Bass bei den „Los Crawallos".  Klaus trommelte jahrelang bei der bekannten Band "Atlantis" und ebenfalls bei "Cup of Coffee". 

 

Ein absolutes  Highlight war die 1. Euskirchener Band-Nacht, die am 03. Juni 2005 im Euskirchener City-Forum über die Bühne ging. Gemeinsam mit vier weiteren Euskirchener Bands spielten wir zum ersten Mal auf einer richtig großen Bühne und vor einem großen Publikum.

Wir haben nur noch gestaunt, wie viel Equipment und wie viel Kabel eine professionelle Beschaller-Crew verlegen muss, um fünf Bands vernünftig abzumischen.

Wir spielten als vorletzte Band und hatten nach der anfänglichen Aufregung und Nervosität den vielleicht besten Gig bis dahin überhaupt. Das Publikum war einfach nur klasse und die Organisation dieses Events stimmte auch von A bis Z, was sicherlich vorrangig dem Organisator Matthias Lückerath zuzurechnen war.

Im Herbst 2011 stieg leider auch Uwe, der die Band über Jahre mit geprägt hat, aus der Formation aus.

 

 

Am 30. April 2006 fand im Euskirchener City-Forum die 2. Euskirchener Band-Nacht statt. Leider konnten wir krankheitsbedingt dort nicht auftreten.

Am 13. April trafen sich die beteiligten Bands schon mal zu einem "Warm Up" in der Rotunde des Veybach-Centers.

Neben "Midnight Special", "Petra & Band" und den "Pescaleros" waren die Eifelrocker "F.A.C.T.S" neu im Boot. Eine sympathische junge Band, von der wir sicherlich noch einiges hören werden. Außerdem erwarteten wir noch eine Band, die als "Special Guest" angekündigt wurde; leider wussten wir bis zum Auftritt selbst nicht, wer das wohl sein mag. Umso erstaunter waren wir, als dann nullacht-15 mit Frontmann Klaus Radeck auftraten.